Mit dem Peugeot RCZ hat die französische Löwenmarke einen Konkurrenten für das Audi TT Coupé im Programm. Wie sich der Peugeot RCZ 200 THP mit 200 Turbo-PS fährt, lesen Sie im Fahrbericht.
Geben Sie es ruhig zu: Sie würden dem Peugeot RCZ auch gern übers Haupt streicheln. Mit den Fingerspitzen den sanften Wölbungen folgen, sich an der (aufpreispflichtigen) Karbonhaut und der daran anschließenden Heckscheibe erfreuen, bevor beim Einsteigen noch das kühle Metall des Dachbogens gefällt.
Peugeot RCZ mit 200 PS bleibt unter 30.000 Euro Stimmt, der Peugeot RCZ ist einer zum Verlieben, Kontrapunkt zu den manchmal etwas distanziert wirkenden Konkurrenten. Der 2+2-Sitzer transportiert so viel Studien-Esprit in die Serie wie kaum ein anderer. Und damit der Fahreindruck des Peugeot RCZ im Fahrbericht ähnlich flott ausfällt, hat Peugeot dem 155-PS-Benziner noch einen 200 PS starken Bruder zur Seite gestellt. Er kostet 2.500 Euro mehr, bleibt aber knapp unter der 30.000-Euro-Grenze. Die 100-km/h-Marke passiert er nach 7,3 Sekunden und ist damit nicht ganz eine Sekunde flotter als der schwächere Peugeot RCZ 155 THP. Soundgenerator sorgt für kernige Akustik Wie dieser setzt auch der Peugeot RCZ 200 THP im Fahrbericht auf den 1,6-Liter-Turbomotor, der stämmig loslegt und dank einer Art Soundgenerator sogar recht kernig klingt. Dabei bleibt er stets kultiviert, ähnlich wie das insgesamt bekömmlich abgestimmte Fahrwerk, das sich lediglich auf Querfugen zu leichter Stößigkeit hinreißen lässt. Ansonsten fährt der Peugeot RCZ so knackig, wie er aussieht und bleibt leicht beherrschbar. Doch dafür reichen auch 155 PS.